Neue Musik

Filmforum NRW

Moving Picture (946-3)@Romanischer Sommer

ROMANISCHER SOMMER /Winter Edition prominentestes Nachhol-Event und Höhepunkt mit dem audio-visuellen Live-Konzert im Filmforum NRW, im Museum Ludwig, Köln

„Moving Picture (946-3)“ - Ein abstraktes Gemälde von Gerhard Richter, digital inszeniert von Regisseurin Corinna Belz; Komposition Rebecca Saunders, live gespielt von Marco Blaauw auf seiner Doppeltrichter-Trompete /double-bell trumpet

Die Aufführungen am 11. Dezember um 17 Uhr und am 12. Dezember um 15 Uhr sind kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Reservierungen per Mail m.spering@musik-und-konzept.de oder Telefon unter 0221-552 558.

Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn unter den aktuell geltenden Corona-Regeln:
Stand 2.Dez > 2G – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene unter Vorlage des Personalausweises. Die Nachweise werden am Einlass kontrolliert.

Liebe Freundinnen und Freunde des Romanischen Sommers,

Der Romanische Sommer 2021 hat Köln in diesem oftmals umgeplanten Kulturjahr durch fast alle Jahreszeiten begleitet. Nach Konzerten ON AIR durch den Herbst hindurch bringt das Festival nun ein prominentes Nachhol-Event und seinen eigentlichen Höhepunkt in einer Winter-Ausgabe am 11. und 12. Dezember in Köln an den Start: Das „Moving Picture (946-3)“ von Gerhard Richter.

Die Uraufführung war für 2020 in Köln geplant - nach Stationen beim Kiyomizu-Tempel in Kyoto und beim Musikfest Berlin kommt es endlich live auf die Bühne im Kölner Filmforum NRW.

Moving Picture (946-3)“ von Gerhard Richter als Gesamtkunstwerk – der Film entstand aus 30.000 Sequenzen eines einzigen Richter-Bildes in einer Arbeitsphase von sechs Jahren – mit Live-Soundtrack von Marco Blaauw, nach einer Komposition von Rebecca Saunders.

Gerhard Richters abstraktes Gemälde 964-3, die digitale Inszenierung von Regisseurin Corinna Belz, die Komposition von Rebecca Saunders und die Live-Performance von Marco Blaauw machen das Moving Picture zu einem mehrdimensionalen, komplexen Werk – ein Zusammenspiel aus bewegten Bildern aus unzähligen farbigen Streifen verschmelzen mit den Klängen einer Doppel-Trichter Trompete.

Zur Entstehungsgeschichte berichtet Regisseurin Corinna Belz, dass der Film auf dem mathematischen Prinzip aus Richters Buch „Geteilt, gespiegelt, Repeated“ beruhe und auf der mathematischen Formel 4096 / 2048 / 1024 / 512 / 256 / 128 / 64 / 32 / 16 / 8 / 4 /2 basiert, unter Einbeziehung der Elemente Zeit, Rhythmus und visuelle Effekte. Belz: „Die Methode der Teilung und Spiegelung wird in einem strengen, rigorosen Zyklus von Wiederholungen auf ein einziges abstraktes Gemälde angewandt, die eine auffällige und unerwarteten Reihe von Mustern ergibt. (…) Die Muster/Farbkombinationen können auch verblüffende organische Phänomene und Insignien verschiedener kulturellen Traditionen/Symbolen haben.“

Wie passend als Abschluss zu einer Festivalausgabe unter dem Titel „Bewegend!“.

Ihre Maria Spering und das Team des Romanischen Sommers


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50667 Köln [ Innenstadt ]

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