Musikerdatenbank

Concerto Köln

Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1985 erspielte sich CONCERTO KÖLN einen festen Platz in der ersten Reihe der Orchester für historische Aufführungspraxis. Früh wurde es zum Markenzeichen des Ensembles, musikwissenschaftlich fundierte Interpretationen mit neuer Verve auf die Bühne zu bringen. Auf diese Weise fand es schnell den Weg in die renommiertesten Konzertsäle und zu den großen Musikfestivals. Während zahlreicher Tourneen in Nord- und Südamerika, Südostasien, Japan, Israel und den meisten Ländern Europas trug es seine musikalische Botschaft und den Namen seiner Heimatstadt in die Welt. Concerto Köln nahm viele Einspielungen für die Deutsche Grammophon, Virgin Classics, Harmonia Mundi France, Teldec, Edel und Capriccio vor und kann eine Diskographie von mittlerweile mehr als 50 CDs vorweisen. Ein Großteil davon wurde mit bedeutenden Preisen wie dem Echo, dem Grammy, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, dem Choc du Monde de la Musique, dem Diapason d'Année oder dem Diapason d'Or ausgezeichnet. Als "musikalische Trüffelschweine" wurden die Musiker des Ensembles bezeichnet, und tatsächlich gelingt es ihnen mit bestechender Regelmäßigkeit, Komponisten zu entdecken, deren herrliche Musik im Schatten des Wirkens der großen Namen stand und die zu Unrecht in Vergessenheit gerieten. Seit April 2005 ist Martin Sandhoff künstlerischer Leiter des Ensembles. Neben Geigern aus den Reihen von Concerto Köln oder deren direktem Umfeld konnten Stefano Montanari und Anton Steck als feste Konzertmeister gewonnen werden. Als Ensemble, das sich der historischen Aufführungspraxis verpflichtet fühlt, ist es Concerto Köln ein Anliegen, weitgehend ohne Dirigenten zu spielen. Bei sehr umfangreich besetzten Produktionen wie z. B. Opern und Oratorien arbeitet das Orchester aber mit Dirigenten wie René Jacobs, Daniel Harding, Ivor Bolton, David Stern, Laurence Equilbey und Emmanuelle Haïm zusammen. Zu weiteren künstlerischen Partnern zählen u. a. die Sängerinnen Cecilia Bartoli, Magdalena Kožená, Patricia Petibon, Andreas Scholl, Philippe Jaroussky und Christoph Prégardien, der Pianist Andreas Staier, die Schauspieler Bruno Ganz und Ulrich Tukur, der Regisseur Peter Sellars sowie der NDR-Chor und der RIAS-Kammerchor.

 

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